September 4, 2009

Mother Russia

Posted in Uncategorized at 6:48 pm by silkroutes

Zwiebeltuerme in Saratov

Volgograd, 2.9.09, 20 Uhr, im Nachtzug

Russland ist ein schoenes Land. Zwar muessen wir auf unserem kurzen Streifzug durch Russland die groessten Highlights, wie Moskau und St. Petersburg, auslassen, doch auch so hat Russland die dringend noetige Abwechslung in die Reise gebracht. Von Kasachstan haben wir, zugegebenermassen, kaum etwas gesehen. Ein einziger Zwischenstopp fuer einen Tag in Turkistan, weil es dort eine alte Moschee mit Mausoleum gibt. Nur konnte deren blaue Kuppel nicht mit den unzaehligen blauen Kuppeln mithalten, die wir in Uzbekistan taeglich gesehen haben. Den Rest Kasachstans (immerhin das neuntgroesste Land der Welt!) haben wir nur aus dem Zugfenster gesehen. Und ausser Wueste und Steppe und ab und zu ein paar Kamelen gabs da ehrlich gesagt nicht viel Erwaehnenswertes. Zwei Tage und zwei Naechte haben wir insgesamt im Zug verbracht, davon noch 3h an der Grenze gewartet (inklusive medizinischer Ueberpruefung von uns beiden Auslaendern; wahrscheinlich haben die Russen Angst, dass wir die Schweinegrippe einschleppen) – und schon waren wir in Russland und in einer anderen Welt. Es ist schon seltsam, dass man nur eine Grenze ueberschreiten muss und sich sofort alles aendert: Von Tenge zu Rubel, von Kasachisch zu Russisch, von flachem Naanbrot zu laibigem Weissbrot, von muslimischen Moscheen zu orthodoxen Kirchen mit Zwiebeltuermen, von heisser Wueste zu mildem Klima mit viel Gruen. Alles eben ein bisschen europaeischer, was einem gar nicht aufgefallen waere, haette man es nicht zwei Monate lang vermisst. Ploetzlich starrt einen keiner mehr an, nur weil man gross und weiss ist. So sehen ja alle hier aus. Und irgendwie englisch. Ich habe so einige Parallelen zwischen Russen und Englaendern entdeckt: Des Mannes bester Freund ist natuerlich der Alkohol. Was dem Englaender sein Pint, ist dem Russen die Flasche Vodka. Abends laeuft mindestens die Haelfte der maennlichen Bevoelkerung ferngesteuert mit Zombieblick durch die Stadt. Ausserdem teilen die beiden Laender ihre Fussballeuphorie. Wenn man erzaehlt, dass man aus Manchester kommt, fliegen die Maenner einem quasi um den Hals (United! Rooney!). Die russischen Frauen teilen mit den Englaenderinnen ihre Vorliebe fuer waghalsig hohe Schuhe, unappetitlich tiefe Ausschnitte und kurze Roecke und Make-up, das an eine Maske grenzt. All dies natuerlich unabhaengig von der Gewichtsklasse. Die Haupteinkaufsstrasse einer jeden Stadt aehnelt einem Laufsteg und ich koennte stundenlang nur starren (und laestern). Nur der Umgangston untereinander ist ein anderer als in England. Die Russen sind eben direkt und nehmen kein Blatt vor den Mund. Man koennte es auch als ruppig, unhoeflich oder unbeherrscht bezeichnen. Aber wenn man sich erstmal an den Kommandoton und das kategorische “Nein” gewoehnt hat, merkt man, dass sie tief drinnen doch ein gutes Herz haben. Wie meine Zugnachbarin, die uns gerade Birnen und Pfirsiche geschenkt hat.

Um das Ganze mal geographisch ein bisschen systematischer zu gestalten, sei Folgendes erwaehnt: Von Orenburg gleich hinter der kasachischen Grenze (Warum der deutsch klingende Name? Keine Ahnung! Dem Lonely Planet ist diese sympatische Grossstadt noch nicht mal eine Erwaehnung wert.) ging es per Nachtzug weiter nach Samara. Dort beeindruckten uns vor allem die horrenten Hotelpreise, die mit sowjetischem Standard (Moebel aus Gagarins Zeiten) und fehlendem Service (“Was? Sie wollen Ihr Gepaeck bis heute Abend hier aufbewahren?! Dafuer muessen Sie ein Zimmer mieten. Das macht dann 398 Rubel.”) einhergehen. Dafuer bekommt man aber einen ostseemaessigen Sandstrand entlang der Volga geboten. Die Volga ist maechtig und fliesst gemaechlich vor sich hin und laedt zu Bootsfahrten ein. Da wir leider keinen Platz auf einem Kreuzschiff ergattern konnten (das war Plan A), begnuegten wir uns mit einem nicht minder vergnueglichen Tagesausflug auf der Volga, der uns in ein verschlafenes Dorf fuehrte. Mit dem Nachtzug ging es dann weiter flussabwaerts nach Saratov, wo Juri Gagarin das Fliegen lernte. Heutzutage ist die Innenstadt nicht mehr von einer westeuropaeischen zu unterscheiden. Die Preise auch nicht. Dafuer gibt es Geldautomaten an jeder Ecke und man kann mit Plastikkarten bezahlen – Dinge, die man erst zu schaetzen weiss, wenn man mal zwei Wochen in Uzbekistan verbracht hat. Von Saratov gings wieder mit dem Nachtzug weiter nach Volgograd. Der aufmerksame Leser fragt sich jetzt wahrscheinlich: Wenn die nie in einem Hotel schlafen, waschen die sich dann ueberhaupt mal? Genau das ging mir heute morgen auch durch den Kopf, an Tag Nr. 3 ohne Dusche. Zum Glueck kann man heutzutage auf Bahnhoefen sogar Duschen kaufen – fuer schlappe 3 Euro pro Person. Sauber und erfrischt stuerzten wir uns dann in einen Tag voller historischer Lektionen. Volgograd heisst naemlich erst seit den 60er Jahren so, vorher hiess es Stalingrad. Und der Geschichte dieser kriegsgebeutelten Stadt kann man wahrhaftig nicht entgehen. Die Stadt wurde in der Schlacht um Stalingrad natuerlich voellig zerstoert und ist heute ein Musterbeispiel fuer sowjetische Architektur. An die fuer die Russische Armee erfolgreiche Schlacht erinnern ein Museum und ein beeindruckendes Monument (die glorreiche “Mutter Russland” auf einem Huegel ueber der Volga), das zum Mekka fuer jeden russischen Staatsbuerger geworden ist. Aber nicht minder unvergessen ist in Russland Juri Gagarin und alles, was mit dem Kosmos zusammenhaengt. So kam Graham heute zu seinem allerersten Planetariumsbesuch. Das kann ein DDR-Kind natuerlich nicht aus den Latschen kippen, aber es war doch ein willkommenes Nickerchen im Dunkeln (war eh alles auf Russisch und somit unverstaendlich).

Was folgt ist natuerlich eine weitere Fahrt im Nachtzug (waehrend ich schreibe). Nachtzuege sind fantastisch, um Hotelkosten zu vermeiden und das meiste aus den Tagen herauszuholen, da man ja keine Wachzeit mit Reisen verplempert. Morgen gehts schon wieder raus aus Russland und rein in die Ukraine. Wenn alles nach Plan verlaeuft, dann mit dem Boot direkt auf die Insel Krim.

P.S. Gestern war der 1. September und das ist immer noch der 1. Schultag fuer alle russischen Kinder. Die kleinen Maedchen tragen weisse Rueschchenkleider und weisse Schleifen im Haar, die so gross wie ihr Kopf sind. Ganz Saratov war ein weisses Schleifenmeer. Sehr huebsch.
Lada-Liebe

Lada-Liebe

August 30, 2009

Ich hasse Springbrunnen

Posted in Uncategorized at 2:05 pm by silkroutes

Turkestan, 27.8., 18.20 Uhr

springbrunnen

Der Krach von Springbrunnen weckt mich jeden Morgen. Ausserdem sind sie eine unverschaemte Wasserverschwendung. Denkt denn keiner an die Aralsee-Katastrophe? Wo ist nur der Aralsee hin? Er hat sich weit, weit in die Wueste zurueckgezogen. Und Schuld daran sind Taschkents Springbrunnen und diese verdammten Sprinkleranlagen (oder wie heissen diese wasserspritzenden Dinger auf Deutsch?), die mich ueberall unfreiwillig beduschen. Ganz Taschkent ist eine Wasserverschwendung. Und eine Zeitverschwendung. Fuenf Tage und vier Naechte mussten wir in der Hauptstadt Uzbekistans zubringen. Dabei wollten wir aus Uzbekistan nur noch raus, raus, raus. Doch genau da liegt das Problem: ohne Visum fuer Kasachstan gehts nicht weiter. Also erstmal ein Wochenende lang ausharren, bevor am Montag Morgen die Botschaft oeffnet. Zum Glueck haben uns die Springbrunnen am Bahnhof geweckt (ja, wir schlafen auf dem Bahnhof! Na gut, im Hotel “Luks”, auch genannt “Vipsal”, ein lustiges Wortspiel mit Voksal), und um kurz nach 7 waren wir zwar die einzigen vor der Botschaft, doch lange nicht die ersten auf der Warteliste. Reingekommen sind wir trotzdem an diesem Vormittag und am naechsten Nachmittag solls auch schon das Visum geben. Dienstag Nachmittag, wieder die kasachische Botschaft, wieder eine Warteliste und Schlange stehen. Am Ende der Schlange: Kompjuter ne rabotaet. Kein Visum heute. Ich will am liebsten heulen oder den kaputten Botschaftscomputer vermoebeln. Noch eine Nacht hier und noch einen langweiligen Tag in der langweiligsten Hauptstadt der Welt. Taschkent – die viertgroesste Stadt der Sowjetunion?! Wo sind bitte all die Menschen? Jedenfalls nicht auf den weiten, sowjetischen Strassen. Die sind seltsam menschenleer und ewig lang, unlaufbar. Wenn einem nur mal jemand das Bus- und Strassenbahnnetz erklaeren wuerde! Da bleibt nur die Metro, die ist unser bester Freund in Taschkent.

An jeder Ecke haengen Schilder und Plakate und Transparente: “Taschkent – 2200 Jahre”. Das sieht man der Stadt aber wirklich nicht an! Da muss man schon lange nach einer Altstadt suchen, irgendwo um den Bazaar herum. Wir haben sie leider nicht gefunden. Aber wenigstens waren da ein paar mehr Menschen und etwas Leben. Ganz anders die sowjet-bebaute Innenstadt. Da feiert Karimov, Zentralasiens durchgeknalltester Praesident, sein Land und sich selbst. Vor allem natuerlich seine Errungenschaften als erster Praesident Uzbekistans, der einen Senat hat bauen lassen, der noch groesser und weisser als das weisse Haus ist. Nur darf man dem Gebaeude nicht zu nahe kommen, dann holen die Polizisten die Trillerpfeife raus. Zum Glueck nur die. Hierher kommen die Leute, um Fotos vor Springbrunnen zu machen. Das ist schliesslich die Hauptsehenswuerdigkeit der Stadt.

Am Mittwoch stehen wir wieder Schlange vor der Botschaft Kasachstans. Diesmal gibt es keine Warteliste, sondern ein seltsames System, bei dem man seinem Vordermann auf die Schulter tippt. Leider haben wir das nicht verstanden und kommen somit erst kurz vor Ladenschluss gerade noch so in die Botschaft. Und mit zwei Visa wieder raus. Hallelujah! Jetzt nichts wie zurueck zum Bahnhof, der ja seit fuenf Tagen zu unserer Heimat geworden ist, und ein Ticket fuer den Nachtzug nach Kasachstan gebucht.

Meine erste Grenzueberschreitung im Zug. Die Zugbegleiterinnen, russische Belegschaft, schreien viel. Man muss mich ja nicht gleich anschreien, bloss weil ich auf Russisch nicht viel verstehe. Geschrieenes Russisch verstehe ich auch nicht besser. Langsamer sprechen, Haende benutzen, einfachere Woerter benutzen waere da schon hilfreicher. Der Zug steht ca. 3h an der Grenze, bevor alle Waggons kontrolliert sind. Mit uns sind die Grenzbeamten erstaunlich freundlich, nur ein kleines Problem: Wie kann es sein, dass ich auf meiner Einreiseerklaerung nur 100 Dollar hatte und nun mit 247 Dollar ausreise? Aehm, naja, man nennt das Bankomat in Ihrem Land und die geben nunmal keine Plastiktueten voller uzbekischer Sum aus, sondern eben Dollar. Das geht aber trotzdem nicht, Vorschrift ist Vorschrift. Nagut, da druecken wir mal ein Auge zu, hier ist ein neues Formular und da schreiben Sie dann 100 Dollar rein. Alles klar – Sie haben nur HUNDERT Dollar, verstanden?

Unsere uzbekischen Mitreisenden werden nicht gerade mit Samthandschuhen angefasst. Wer irgendwie muslimisch aussieht (und das tun hier schliesslich die meisten), wir scharf befragt: Hamas? Al-Qaida? Taschen werden durchsucht. Nach Mitternacht gehts dann endlich fuer alle weiter und wir bekommen ca. 4h Schlaf, bevor wir um 6.30 Uhr (Moskauer Zeit, eine Stunde geklaut!) in Turkestan, der aeltesten Stadt Kasachstan, ankommen.

Stillstand auf der Seidenstrasse

Posted in Uncategorized at 2:00 pm by silkroutes

Nukus, 20.8., 20 Uhr

Der letzte Eintrag blieb unvollendet, doch es gibt noch so Einiges, was sich ueber Uzbekistan schreiben laesst. Nach mehr als einer Woche hier habe ich das Gefuehl, fast das gesamte Land zu kennen, was flaechenmaessig auch fast der Wahrheit entspricht. Wir haben das Land fast vollstaendig von Osten nach Westen durchreist, was dank eines guten Zugnetzes moeglich ist. Von der Hauptstadt Taschkent im Nachtzug nach Bukhara. Von Bukhara im Schnellzug nach Samarkand: aus Versehen haben wir wohl 1. Klasse-Tickets gekauft und konnten uns 3h lang in Sesseln wie im Flugzeug, nur mit noch mehr Beinfreit, ausstrecken. Leider wurde man allerdings von einer uzbekischen Tanzshow zugedroehnt, die auf den meisten Bildschirmen der anderen Reisenden in voller Lautstaerke lief. Das war dann doch zu viel des Komforts. Von Samarkand ging es am naechsten Tag weiter per Nachtzug nach Khiva. Diesmal in der billigen 3. Klasse platzkartny. Das Wort wurde natuerlich einfach aus dem Deutschen geklaut, was einem allerdings noch keinen Sitzplatz (geschweige denn Liegeplatz, was es eigentlich bedeuten soll) sichert. Als wir nachts um halb 1 in Samarkand zusteigen wollten, wimmelte uns der Wagenvorsteher gleich ab: Hier gibts nur noch ein Bett. – Aber, aber … wir haben doch hier zwei Platzkarten, fuer eben jenen Waggon. – Aber hier gibts trotzdem nur noch ein Bett. Und so weiter, hin und her, ca. 20min auf dem Bahnsteig, bald wuerde sich der Zug in Bewegung setzen, mit oder ohne uns. Nachdem dann auch noch ein Zugpolizist und ein paar weitere Wagenvorsteher zu Rate gezogen wurden und das halbe Abteil aufgeweckt war, wurden wir schon mal in den Zug gebeten und durften uns auf das eine, angeblich freie Bett setzen. In dem schlief aber vorher ein Maedchen. Wo die dann die Nacht verbrachte, weiss ich nicht. Nach langer Beratschlagung unter Wagenvorstehern wurde dann ein Typ geweckt, der (schuldbewusst?) das Bett verliess und fuer den Rest der Nacht mit dem Gepaeckregal Vorlieb nahm. So kamen wir also tatsaechlich noch an zwei Platzbetten, natuerlich mit viel zu wenig Platz, zumindest fuer Grahams lange Beine.

Samarkand, Bukhara und Khiva sind die klassischen Seidenstrassenstaedte, die ausser uns auch noch von ganzen Busladungen voller Reisegruppen abgeklappert werden. Vorzugsweise aus Frankreich und Italien und aelteren Jahrgangs (daher vielleicht das Interesse fuer Geschichte?). Diese alten Staedte sind wunderschoen, es reiht sich eine blau gefliesste Kuppel an die andere, Moscheen und Mausoleen machen einander Konkurrenz und aus jeder Gasse weht einem der Wind von Geschichtstraechtigkeit entgegen. Andererseits: hat man eine Stadt gesehen, ist die 2. irgendwie keine grosse Ueberraschung mehr und die 3. kippt einen erst recht nicht aus den Latschen. Vielleicht liegt das ja auch nur an unserem mangelnden Geschichtsverstaendnis oder -interesse. Nach Sonnenuntergang kann man in diesen Altstaedten dann hoechstens auf den hochgeklappten Buergersteigen promenieren und von kulinarischen Genuessen will ich erst gar nicht berichten. Muss ich aber, denn es ist einfach skandaloes! Am erbaemlichsten: Samarkand, Touristenziel Nr. 1 in Uzbekistan. Es hat ganze 2 (in Worten: zwei!) so genannte Restaurants fuer die Scharen an Touristen zu bieten. Den Namen Restaurant verdienen diese noch nicht einmal, es sind auch nur chaikhanas, die neben Tee ca. 3-4 (Fleisch)Gerichte zu bieten haben. Das sind natuerlich die gleichen vier Gerichte, die man auch im Rest von Uzbekistan angeboten bekommt, wie auch schon in Kirgistan und wahrscheinlich auch noch in Kasachstan. Nach China und seiner abwechslungsreichen Kueche ist Zentralasien ein kulinarischer Reinfall! Als Vegetarier befindet man sich hier sowieso auf einer wochenlangen Hungerstrecke, die wahrscheinlich noch bis Mitteleuropa andauern wird. Meine taegliche Kost: Brot und salat turist, bestehend aus Tomaten und Gurken, manchmal sogar mit Dill verfeinert! Zum Fruehstueck lasse ich den Salat einfach weg und tunke mein trocken Brot (langweiliges, weisses Fladenbrot) in Tee. Ein taeglicher Hochgenuss! Da stoert es mich noch nicht einmal, dass ich wegen anhaltender Verdauungsprobleme seit Tagen sowieso nur trocken Brot essen kann … verpassen tu ich hier nix!

Alltaegliche Reibereien sorgen dafuer, dass man das Reisen nicht unbedingt immer als Erholung empfindet. Dazu gehoert, dass man als westlicher Tourist automatisch als Dukatenesel betrachtet wird, dem mindestens das Doppelte an Preisen abgeknoepft werden kann. Also muss man staendig streiten und kaempfen, um auch nur annaehernd so viel wie Einheimische zu bezahlen – und gibt meistens vorher auf. Besonders nervig sind Taxifahrer, die wir eigentlich zu vermeiden versuchen. Doch dank eines quasi nicht existenten Busnetzes in diesem Land ist man auf private Transportmittel angewiesen. Meistens kommen wir mit marschrutkas (wieder geklaut!) ganz gut von A nach B: Das sind Minibusse, die losfahren, wenn sie voll sind. Doch an einem Tag wie heute, als partout kein Minibus nach Nukus fahren wollte, ist man kurz vorm Verzweifeln und wuenscht sich in ein Land mit funktionierendem Bussystem. Noch dazu schien keiner in der Stadt zu wissen, von welchem Standort aus nun Fahrzeuge in unsere gewuenschte Richtung fahren, mit dem Ergebnis, dass wir 2h kreuz und quer durch die Stadt geschickt wurden, dabei unser Geld fuer die oertlichen marschrutkas verschwendeten und schon gar nicht mehr nach Nukus wollten. Irgendwie haben wir es doch hierher geschafft, aber um ueberteuerte Taxis kamen wir dabei nicht herum und direkt war die Fahrt auch nicht. Eigentlich sind wir auch nur wegen eines Kunstmuseums bis hierher in den aeussersten Westen Uzbekistans gekommen. Hoffentlich ist das den ganzen Aerger wert – morgen werden wir es wissen. Und danach gehts im Nachtzug (hoffentlich mit zwei Betten fuer uns!) zurueck nach Taschkent und dann raus aus Uzbekistan. Nur haben wir fuer Kasachstan noch kein Visum, was uns ein paar Tage des Wartens in Taschkent einbringen koennte. Oder ein paar Dollar Bestechungsgeld, um den ganzen Prozess zu beschleunigen.

Das bringt mich noch zu einem letzten, kuriosen Punkt in der Kategorie “Was mit diesem Land nicht stimmt”: Geld. Preise gibts hier generell nur in Tausendern. Fuer ein paar Hundert Sum bekommt man hoechstens ein Glas Mineralwasser aus einem Automaten auf der Strasse, der von einer Frau bedient wird. Was in den Tausenden beginnt, geht natuerlich auch schnell in die Zehn- und Hunderttausende. Was ja eigentlich kein Problem ist, sowas kennt man ja aus Laendern wie Italien (frueher zumindest) und nennt es Inflation. Das Problematische am Sum ist allerdings, dass die hoechste Banknote 1000 Sum betraegt, was in etwa 50 Cent entspricht. Versuch mal, fuer einen Fernseher mit 50 Cent-Stuecken zu bezahlen! Das Portemonnaie hat in Uzbekistan ausgedient, stattdessen wird das Geld hier, ordentlich in Stapeln nach Zehntausenden mit Gummibaendchen gebuendelt, in Plastiktueten herumgetragen. Wenn man ein Zugticket kauft, muss man am Schalter schon ein paar Minuten extra einplanen, um die korrekte Summe im 5-stelligen Bereich abzuzaehlen. Am meisten macht aber das Geld tauschen auf dem Schwarzmarkt Spass, von Dollar in Sum. Der Dollar ist hier eine Art zweite Waehrung und besonders sinnvoll, um Betraege im Millionenbereich fuer Alltagsgegenstaende einfacher wiederzugeben. Und der Dollar ist auch die einzige Waehrung, an die man hier als Tourist rankommt. Leider hat man naemlich ausserhalb von Taschkent noch nichts von Geldautomaten gehoert, aber der Gedanke ist sowieso absurd: Eine Maschine, die Geldbuendel ausspuckt, die wuerde ja die Gesamtflaeche einer Bank einnehmen muessen! Ohne Grahams Visa-Karte und Geldvorschuessen in Dollar (mit horrenten Zinsen!) saessen wir hier schon lange auf dem Trockenen. Die Dollar von der Bank traegt man dann also zum Basaar, denn der offizielle Wechselkurs ist ein Witz. Jeder Basaar hat seine eigene Schwarzgeldtauschabteilung, wo einem Typen mit uebergrossen Tragetaschen schon von weitem Geldbuendel entgegenwedeln. Fuer drei, vier Dollarnoten bekommt man dann drei, vier Buendel Papier mit vielen Nullen drauf. Doch wohin mit dem ganzen Geld, das saemtliche Taschen aus den Naehten sprengt?! Es wird einem ja zum Glueck schnell wieder von Taxifahrern, Hotelbesitzern, Moscheenwaertern und Brotverkaeuferinnen abgenommen.

Genug der Meckerei, vielleicht wird ja doch noch alles gut hier in Uzbekistan. Morgen im Kunstmuseum von Nukus. Gute Nacht!

money

Von Kirgistan nach Uzbekistan

Posted in Uncategorized at 1:58 pm by silkroutes

Buchara, 15.8., 19.30 Uhr

 

Nach zwei Wochen voll frischer Luft in der atemberaubend schoenen Natur von Kirgistan sind wir seit ein paar Tagen wieder zurueck auf der Seidenstrasse-Route. Die Grenzueberquerung von Kirgistan nach Uzbekistan war einfacher als befuerchtet und dauerte nur ca. 2h, wobei Uzbekistan sich ein paar unnoetig detaillierte Einreiseformulare ausgedacht hat, in denen man sein Hab und Gut bis auf den letzten Penny aufzaehlen muss. Und wehe bei der Ausreise fehlt dann was! Verglichen mit den neun Passkontrollen zwischen China und Kirgistan kam uns das noch relativ unbuerokratisch vor. Unbuerokratisch wuerde ich dieses Land ansonsten allerdings nicht nennen, eher paranoid. Dank eines uebereifrigen Praesidenten (ein Ueberbleibsel aus Kommunistentagen), der jegliche Opposition mundtot macht und die Religionsfreiheit der Muslime beschneidet, ist man auch als Reisender von einigen Reglementierungen betroffen: Jeden Tag, den wir im Lande verbringen, muessen wir uns registrieren lassen, was eigentlich nur ein zugelassenes Hotel machen kann. Wenn man nicht fuer jeden Tag so einen Wisch vorweisen kann, sollte man in keine Polizeikontrolle geraten, sonst ist man einige Dollar an Schmiergeld los. Aber mit der angeblich korrupten Polizei haben wir zum Glueck noch keine Bekanntschaft gemacht. Diese Registrierung schliesst fuer uns leider homestays aus: bei Familien im Haus uebernachten und ihnen dafuer ein wenig Geld geben. In Kirgistan war das die beste Moeglichkeit, Land und Leute hautnah kennenzulernen. Hier in Uzbekistan hat  man es scheinbar lieber, wenn Auslaender Land und Leute nicht so genau kennenlernen – wer weiss, was man sonst noch so alles erfahren wuerde. Auslaendische Journalisten werden schon seit einigen Jahren nicht mehr ins Land gelassen. Das Internet wird zensiert – China revisited! Natuerlich mit Auswirkungen auch auf diesen Blog, auf den wir in Uzbekistan noch nicht einmal zugreifen koennen. Mit ganz viel Glueck kann ich diese Zeilen vielleicht in zwei Wochen in Kazachstan veroeffentlichen. Doch habe ich kuerzlich irgendwo gelesen, dass auch Kazachstan ueber eine Internetzensur nachdenkt. Das meine ich mit Paranoia. Ein weiteres Beispiel: Auf einer dreistuendigen Autofahrt von Andijian (don’t mention it!!!) nach Tashkent wurden wir mindestens dreimal angehalten und unsere Paesse kontrolliert. Dafuer waren die Leute in Andijian und im Fergana-Tal allgemein (wo der Grossteil der Bevoelkerung lebt, hauptsaechlich Muslime) die freundlichsten und hilfsbereitesten, die wir in ganz Zentralasien kennengelernt haben. Seit dem Massaker in Andijian im Jahr 2005 lassen sich dort wahrscheinlich nicht mehr allzu viele Touristen blicken.

 buchara

August 6, 2009

Sendepause

Posted in Uncategorized at 3:34 pm by silkroutes

Karakol, Kirgistan, 31.7., 22 Uhr Das mit dem Bloggen aus China war dann doch nicht so einfach, wie wir dachten. Dank der chinesischen Internetzensur (auch The Great Firewall of China genannt) hatten wir keinen Zugriff auf unseren Blog. Nur einmal gelang es Graham mit ein paar Tricks, die Firewall zu umgehen. Daher die lange Funkstille. Hinzu kam noch, dass wir fast 2 Wochen lang gar kein Internet hatten, da in Xinjiang das Internet gesperrt wurde, und zwar als Reaktion auf die Unruhen in Urumqi vor einigen Wochen. Urumqi haben wir deswegen von unserer Reiseroute gestrichen. Dass die gesamte Region von den Folgeerscheinungen betroffen war, wurde uns erst in Kashgar bewusst, wo die gesamte Stadt unter Militaerkontrolle zu sein scheint. Kein Internet und bewaffnete Soldaten an jeder Ecke sollen die Leute wohl beruhigen. Die meisten von euch haben wahrscheinlich laengst aufgegeben, ueberhaupt noch auf unsere Seite zu gucken. Aber wir leben noch und sind mittlerweile einige Tausend Kilometer gereist. Wir sind jetzt in Kirgistan, wo es Internet ohne Zensur gibt. Dafuer aber horrente Preise im Internetcafe, da wohl nur ein Internetanbieter im ganzen Land die Preise in der Hoehe haelt. Also ist es mit der Freiheit auch hier nicht ganz so weit her. Wir versuchen trotz allem am Netz zu bleiben – so stay tuned for more!

Zugbefindlichkeiten

Posted in Uncategorized at 3:33 pm by silkroutes

19.07., 13 Uhren

Eigentlich hatten wir diese Zugfahrt von Chengdu (Sichuan) nach Jiayuguan (Gansu) im bequemen Nachtzug machen wollen. Die Tickets hatten wir rechtzeitig im Voraus gekauft, hard sleeper, der aber viel weicher ist, als der Name anmutet. Diesen Luxus durfte ich schon in einer Uebernachtfahrt erfahren: mit frisch bezogenem Bettzeug, immer heissem Teewasser, Teppich und sogar Tischdecken. Also wuerden diese 33h im Zug gar kein Problem. Am Bahnhof von Chengdu angekommen, hiess es dann, der Zug habe 5h Verspaetung. Um Mitternacht gab es diesen Zug dann ploetzlich gar nicht mehr. Uns wurde das gesamte Ticketgeld in die Hand gedrueckt und da standwir also ohne Zug und ohne Hotelzimmer mitten in der Nacht auf dem Bahnhof. Am naechsten Morgen zurueck zum Bahnhof, um erneut zu versuchen, ein Ticket zu kaufen. Zugfahrkarten kaufen ist in China allerdings wahrlich kein Vergnuegen. Man stelle sich eine Halle mit Hunderten Menschen vor, die sich in Dutzenden Schlangen draengen, um nach ewiger Wartezeit am Schalter vielleicht das Ticket zu bekommen, das sie wollten, wenn sie nicht vom Hintermann vorher weggeschoben werden. Sitzen ist in dieser Halle offensichtlich auch nicht erlaubt, zumindest lassen das die wuetenden, ohrenbetaeubenden Durchsagen ueber Lautsprecher vermuten. Als Auslaender, der weder die Anzeigetafeln lesen noch mit der Dame hinterm Schalter kommunizieren noch die bedrohlichen Druchsagen verstehen kann, hat man es natuerlich nicht unbedingt leichter.

Irgendwie fanden wir nach dreimaligem Schlangestehen an verschiedenen Schaltern heraus, dass es auf unserer Strecke so starke Regenfaelle gegeben hatte, dass erstmal gar keine Zuege mehr fuhren. Und wenn sie dann wieder fahren wuerden, in unvorhersehbarer Zeit, dann waeren sie sowieso erstmal tagelang ausgebucht, denn wir waren ja nicht die einzigen, die in Chengdu feststeckten. So schoen die Stadt auch ist, nach 5 Tagen wollten wir einfach nur noch weg und unsere Reise Richtung Norden fortsetzen. Nach langem Ueberlegen entschieden wir uns, mit unseren Prinzipien zu brechen und eine kurze Strecke zu fliegen, um die unbefahrbare Zugstrecke zu umgehen. Ein weiterer Nachtbus kam nicht in Frage. Eine durchwachte Nacht in Busminibetten (Graham verlaengerte sich zwei dieser Betten zu einem, um reinzupassen) reicht mir auf dieser Reise.

Deshalb zwei Tage spaeter der Flug von Chengdu nach Xi’an. Dort angekommen dann direkt zum Bahnhof, um uns fuer den gleichen Abend noch Zugtickets zu besorgen. Natuerlich war, wie erwartet, alles ausgebucht. Aber es gibt ja noch die Moeglichkeit, ohne Platzkarte zu fahren. Im Zug rennt man dann angeblich sofort zum Schaffner, um sich ein oder zwei Klassen hochstufen zu lassen und somit doch noch ein Bett zu ergattern. Hatte bei Graham zumindest sonst immer geklappt. Leider wollte keiner der Schaffner etwas von bupiao (upgrade) hoeren. Also rein in den bereits uebervollen Zug – und am liebsten waere ich sofort wieder rueckwaerts rausgerannt. Hunderte Menschen in ein Abteil gequetscht – in einer Stadt, wo auch abends um halb 10 noch 37 Grad herrschten – erzeugten wahrscheinlich 50 Grad und eine Luftfeuchtigkeit jenseits von gut und boese. Der Schweiss lief nur so, nirgendwo Platz fuer unser Gepaeck oder uns, die Aussicht auf 18h im Stehen – ich wuenschte mich nur noch weg. Doch Graham blieb eisern: Wir fahren jetzt erstmal los, aussteigen koennen wir spaeter immer noch. Erinnerungen an eingequetschte Stunden in indischen Zuegen kamen hoch und wollten mir die Vorstellung einfach nicht versuessen. Nach einer Ewigkeit begann der Schweiss dank Fahrtwind zu trocknen. Doch an jedem Bahnhof stiegen mehr Leute zu, die sich gerade noch durch die Zugtuer quetschen konnten. Noch nicht mal in den Speisewagen wollten sie uns mit unserem 3. Klasse-Ticket lassen! Und seltsamerweise setzte sich auch keiner der Chinesen auf den Boden, so wie wir das aus Indien kannten. Erwartete man wirklich von uns, die ganze Nacht durch zu stehen!?

Ein Mann sah uns wohl unser Leiden an und wollte uns zwei Sitzplaetze verkaufen. Woher er die nehmen wollte, wurde allerdings nicht ganz klar und das Angebot somit als dubios ausgeschlagen. Woraufhin ein weiterer Mann aufstand und mir seinen Sitzplatz zur Verfuegung stellte, er wollte mit einem mitgebrachten Minihocker Vorlieb nehmen. Von dieser Idee war er auch nicht abzubringen und schliesslich nahm ich das Angebot dankbar an. Diesem mongolisch-staemmigen Chinesen hatten wir spaeter ausserdem die Aufmerksamkeit des gesamten Abteils zu verdanken, als er mit einem mehrkoepfigen Uebersetzertrupp anrueckte, um uns sehr persoenliche Fragen zu stellen – zur grossen Erheiterung aller Umhersitzenden.

Irgendwie haben wir die Nacht dann rumgekriegt, nicht schlafend, aber immerhin ab und zu doesend. Von Ruhe konnte sowieso keine Rede sein, dafuer sorgte schon der Abteilvorsteher mit seinen Kontrollgaengen aller 5min. Im Bruellton werden Reisende zurechtgewiesen, die ihre Tasche falsch verstaut haben, ihren Muell nicht richtig entsorgen, ein Taschenmesser benutzen (Graham!), das Fenster zu weit oeffnen oder zu viel Spass haben (der Mongole und sein Uebersetzertrupp mit uns). Ausserdem gehoert zu den Pflichten eines Abteilvorstehers das scheinbar stuendliche Muell einsammeln, kehren und wischen – und wehe man hebt die Fuesse nicht schnell genug! Ab und zu hat er noch ein paar uniformierte Polizisten im Schlepptau, die einfach nur streng gucken oder nach den Ausweisen fragen oder voellig willkuerlich Leute Formulare unterschreiben lassen. Wenn man nur wuesste, was all diese mysterioesen Vorgaenge zu bedeuten haben!

Waehrend ich das schreibe, haben wir ca. 16h Fahrt hinter uns und sind bald in Jiayuguan, wo wir uns den letzten Abschnitt der Chinesischen Mauer ansehen wollen. Der Zug hat sich nach und nach geleert und wir haben mittlerweile beide einen Sitzplatz, nachdem Graham einen Teil der Nacht auf dem Boden liegend verbracht hat. In diesen 16 Stunden hat jeder chinesische Mitreisende ca. 3 Riesentoepfe Fertignudeln konsummiert. Nudeln gehen immer, ob als Fruehstueck, Mittagessen oder Snack zwischendurch. Und zum Glueck hat ja sogar die niedrigste Zugklasse in jedem Abteil einen Heisswasserbehaelter – fuer den unverzichtbaren gruenen Tee und eben Nudeln.

June 30, 2009

Dirty Old Town, Dirty Old Town

Posted in Uncategorized at 10:24 am by silkroutes

9.51pm Tuesday 16th June 2009.

Meizhou, Fujian Province, China.

__meizhou

I’m back at the hotel after a strange night in Meizhou, where I got rained in at a Cybercafe, pigged out unintentionally at Hakka restaurant, then got wet and lost on the way back. This was my attempt at a restful evening, but as I am starting to learn, nothing in China is restful, short of locking yourself in your room for the evening.

My arrival in the town started fairly inauspiciously. After getting transferred to a taxi by the bus driver in order to get into the centre of town, I was immediately mobbed by a group of taxi and motorbike drivers, who insisted that my hotel (which was supposed to be just across the street) didn’t exist. “Meio” said one, with a chopping motion of his hands, then pointed across the street to a half-demolished building with a giant advertisement for a motorcycle brand covering it. Not prepared for this, I retreated inside the station building and asked the ticket lady instead (never trust a taxi driver!). When she said pretty much the same thing, I knew they were being for real. Shit.

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Okay, time to find another hotel and preferably not one from the guidebook (as, apart from the non-existent one, it only lists high price ones). Once out of the way of the drivers, things seemed to improve and I stumbled upon another hotel about 500m down the same street (the Meizhou Jingliang), with the help of a couple of guys from a motorbike shop (as I would later find out, Meizhou appears to consist entirely of motorbike shops).

At the hotel, I get a reasonable deal at 100RMB a night, and its much the same kind of place as in Chaozhou – another anonymous hotel room, slightly shabbier than the previous one, with a “Room Light” that David Lynch film, and an entertaining array of “non-complimentary gifts” (i.e. you open them, you pay), including “Shake Condom” (which looks more like a wedding ring), “99 Sex Oil Male Health Care Product [Staying Type]” (does that mean it doesn’t come off for weeks?) and best of all “You Ming Jolly Male and Female Hygiene” products (You Ming is supposedly the name of the hotel chain!). More ominously, there is also a Fire Escape Hood, which looks like something you’d wear in North Korea if you lived 10 miles radius of a nuclear test site. Here they all are for your viewing pleasure.

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Meizhou itself is a bit of a disappointment, the streets are pretty dead and have nothing like Chaozhou’s night market atmosphere, but perhaps the rain has driven everyone indoors. I won’t be staying long enough to find out if the feel changes. After a bit of a wander I hit the local cybercafe and try to find out the train schedule for tomorrow. It turnes out all trains from here to Yongding (the start of the Hakka roundhouse trail) all go between 7:30pm to 3am and take just over two hours, which is pretty useless, so it will be the bus again. The only trouble is that the guidebook doesn’t mention any connection options this way, as everyone seems to go to the coastal town of Xiamen first, then take a back and forth trip from there. So I have some thinking to do to figure out the best route.

By this point its late and I locate the towns Hakka restaurant to sample some local specialities. Typically, there is no English menu (fair enough, its a typical Chinese town) so I have to rely on the women to pick out good things using my guidebook (“Can you recommend?”). I ask the price and they say 46RMB. Not too bad I think. After a while a massive dish of pork with kale (a Hakka dish known as kourou) and rice turns up. Tastes fantastic, and the pork is cooked to perfection, with a huge layer of fat attached, the way the Chinese like it (and I’m learning to too). Just as I’m getting into this one, out comes another woman, holding something yellow and as a big as my head, wrapped in greaseproof paper. Stood in front of me, she dons plastic gloves and removes the paper to reveal an entire chicken, head, feet and all, then hands me my own pair of gloves for me to pick the bird apart with. Both dishes are great – but there’s just far too much for one person! Just as I’m coping with dismembering the bird, yet another dish turns up, a big casserole dish full of tofu triangles, which appears to be vegetarian until the triangles are turned over and it becomes clear that they have been stuffed with balls of minced pork. Now I really don’t know what to do! The first dish and a few extra vegetables would have been fine…

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Kourou (pork with kale).

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A whole bird.

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Tofu stuffed with pork.

As expected, when I go to pay the cost has doubled and I end up with an 80RMB bill, almost as much as the hotel. I’ve no doubt the food does cost that much, but obviously they knew I couldn’t eat all that, they just wanted to make some quick money. A shame for such great food to leave such a bitter taste in the mouth. I make the most of it by bagging up the rest for the next day. All-in-all though, the language barrier is starting to get draining already and I wonder how long I can keep this up.

On the way back its gotten fully dark and the city looks different again. I miss my turn and end up at the bus station information point, where I have to show some random guys my hotel room key so they can read the name off it and point me in the right direction. Panic over and I make it back to the hotel, carrying my three stacked boxes of leftovers, and feeling somewhat jangled from the experience of a real grimy Chinese city. I manage to communicate that I’d like the leftovers to be put in the fridge, then retire to bed for the night, hoping for an easier time of things tomorrow.

Blogging on the Bus

Posted in Uncategorized at 3:06 am by silkroutes

1:49pm Wednesday 16th June 2009.

Bus from Chaozhou to Meizhou, Fujian Province, China.

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After a day here, I’m leaving Chaozhou by bus for the Hakka town of Meizhou. My first choice was to take the train but there’s been a misunderstanding. When the hotel desk told me the train times, I presumed they were presenting me with two options, a train at ten-something am and one at twelve-something pm. Now, as I ask again before heading to the station, I find out second option was in fact the arrival time of the first (and only) option (good job I double-checked).

So I’m back on the bus again, which is no great hardship as I have the front seat and am being looked after by the driver and the ticket lady. To get here, I have been helped by a guy at the station who happened to speak some English and who got me a ticket for the “normal” bus. He also proceeded to write me two notes in Chinese (without any prompting from me) one to give the bus driver to drop me off in the right place and other for the lady at the station. So far people have been extremely friendly, but I also think that most Chinese believe your crazy for visiting their country alone with no language.

The only trouble with the notes he given me is that they seem to suggest that I might be able to write/speak Chinese, a fact that is swiftly blown out of the water when people blurt out some ten-words-a-second phrase in response, only to find out I can say nothing in return. Or maybe they’re just saying “Haa, no Chinese …. idiot!”. Either way, the whole experience is a bit like taking in a note from your parents on your first day at primary school.

So far I’ve found getting around in China to be extremely easy as long as you do it on the spur of the moment. Any kind of pre-booking or organisation of things ahead-of-time is tough to explain and you come up against the language barrier. This is a situation I’ll have to face again when I try to book an onwards train ticket tomorrow.

Chaozhou itself has been a complete eye-opener, I don’t think I could have picked a better place to start this trip. The city itself is defined by the river which runs through it, with the main town being set back from one side. This part of town is clean and pristine, and retains its old city walls and these lead back into winding old-town streets which is full of shops, homes and markets. All this tradition is apparently to stand in opposition to the city of Shantou (a couple of hours further south) which has stolen Chaozhou’s thunder somewhat, being a modern, but essentially soulless town.

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On arriving in Chaozhou it would have been easy to hibernate in the hotel, but I took to the streets almost straightaway and immediately the initial anxiety that built up on the bus from Shenzhen (the “what am I doing?!” feeling) has given way to a feeling of being in safe hands. As I walk the streets I get that spine-tingling feeling, the thrill of being transplanted into a completely different place that is the upside of culture shock that you get most strongly at the start of a trip. This is a particularly sweet feeling, as I had some memories of China being a tougher experience than last years trip to India, but today has to break the record for the most smiles and hello’s I’ve had in a day of anywhere I’ve ever been. This must be in part due to the fact that there are no other westerners here at all, therefore I become somewhat of a celebrity.

This happens the most when I decide to cross the bridge to the other side of town. It’s quite a walk, and involves walking against an endless flow of oncoming traffic (cars, scooters, trucks and bicycles). The flow mostly consists of school-kids biking home, but the most memorable cyclist I see is an older guy, who has loaded up his bike with a huge tarpaulin full of recyclable polystyrene, at least eight times his own size and the width of a long-haul truck, crawling along at a snails place, whilst blocking anyone trying to get past.

Whatever the form of transport, all the drivers and passengers crane their necks over at me in surprise, and many smile or shout a hello. Whilst everyone wants to look at the crazy foreigner crossing the bridge, the stares appear less piercing than I remember, and the people seem more laid back and less in-your-face. Often they will look to one side a little until you pass, deferring their fascination, then look back and take a proper gawp.

At the other side of the bridge the town is far less built up and there are some picture postcard scenes of factories and shanty houses, and boats passing the landmark pagoda.

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On the way back in two students stop to talk to me, one attempting to give me a lift on his tiny bike. I try to get on by sitting astride the luggage rack, but my feet drag on the floor, like some kind of great ape and we swerve around, disrupting traffic, no doubt entertaining the locals in the process. The second guy can speak better English, but is also more precocious (he’s studying American English at business school).

Many memories stick out from the last 24 hours. The most striking thing is how different the town is at different times of the day. When I arrived it was about 3pm and things seemed to be winding down, a sleepy town perhaps? At the edge of the river, a man has parked up his motorbike and is doing some fishing, perhaps after work before riding home. As I sit down for a swig of water from my bottle, he hooks out a good sized specimen, which slaps down on the pavement in front of me. He then grabs it up and places it in a black carrier bag, presumably for his tea later. Later I see another man do the same from the highway bridge, casting back into the passing traffic – crazy!

China, like most of Asia, is a place of great street culture, and Chaozhou is no exception to this, narrow and winding streets serve to make the experience all the more enjoyable. Everything here happens on the street, particularly after dark, when the town seems reinvigorated from the afternoon slump, into somewhere where workers can wander and enjoy their precious time off.

In the morning, I find the town different again. This time I discover the market area, which is like a small scale version of the wet markets of Guangzhou. At each turn you may find almost anything for sale, from caged birds, puppies, fish (a man has a converted a wheelable cart into a multi-part fishtank for selling tiny ones as pets) and cats to pigs heads and intestines, cooked geese hanging by their necks ready to be prepared into street food by other cart vendors, to fruits which still seem exotic to the western world, such as durian (smell them before you see them) and mangosteens.

The beauty of this place is that it seems everything is happening by and for the locals, not for westerners or even for busloads of Chinese tourists. People keep it this way because they like it this way. The few Chinese tourists I see were solo or in couples, and seemed confined to looking round the local Buddhist temple.

Later I head to the where the old-town walls end and down to a residential area which is surrounded by allotments (see below). As I sit under the bridge, out of the shade, a boy resting in a plastic chair rises and comes over to talk to me. He can’t speak any English and me no Chinese but we have a go at communication anyway. I try to explain using the language section of the guidebook (I’m from England, I’m a teacher). He understands that I’m heading to the temple, and tags along. It proves very useful to have an impromptu guide, and when I get hassle from a taxi-driver he soon diffuses it. I pay him into the temple and he prays respectfully at each shrine, but then poses to be photographed ringing the temples big bell.

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Eating out in Chaozhou was also an experience in itself. I located a restaurant mentioned in the guidebook for its local specialities. It is well after dark, yet no one seems to be inside. Bemused by my foreign face, the entire staff gather round and, as usual, I start to get tied up in the ordering process. I’m trying to go to great lengths to ensure that I don’t end up with an array of massive expensive dishes (proper restaurants in China are made for big groups). In the end, the restaurant-owner gets on his phone to his English speaking friend (this is not the first time this will happen). I explain to him what I want, but then want to change, but inevitably I end up with both dishes – a fish-ball soup, which is bland and uninteresting, and some salt-baked chicken with rice (which was indeed the saltiest thing I have ever eaten). It’s good, but no more interesting than street food really. As I eat, I discover that the restaurant has a separate upstairs area, which drunk Chinese men slowly appear from, some being propped up by their families. Evidently a social event has been taking place.

On the way home I visit the local cybercafe (wangba), which in China are frequently mainly by young boys with time to kill after school, prompting a youth-club atmosphere, but with social activities being replaced by solitary chain smoking and playing the latest games. The looks of concentration on their faces are intense and the escapist thrills addictive. This is how the young Chinese get to grips with technology, and it’s not completely dissimilar to the way I started. The cafe’s are cheap at 2Y an hour and are accessible to those who might not have computers at home. The whole place is run by a young boy who can’t be more than 12 years old. He has already helped me to swap computers three times in order to get Skype working, and at the end of it all when I go up to the counter, wallet in hand, he says, in English “You no pay, it’s on me”.  A somewhat touching end to a great day in a warm and generous town.

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June 29, 2009

Scambussed in Shenzhen (or "Its Not Easy Being Green")

Posted in Uncategorized at 11:54 pm by silkroutes

8:49am Sunday 14th June.

Shenzhen, Guangdong Province, China.

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It’s almost 9am and I’m on the bus from Shenzhen to a place called Chaozhou (Fujian Province), but not without some drama. On inspection, my ticket (“piao”) turned out not to be a ticket at all – scammed! Looking back, the fact that I was marched to some random-looking shop counter outside of the bus compound should have been a giveaway (no English signs and only semi-official looking people). Another tip-off should the higher-than-expected fare (190RMB – approx 20 quid). I’m still in English reserve mode obviously, need to snap out of it soon otherwise this trip is definitely going to be far more expensive than originally anticipated…

So, I pay again (150RMB, the real price) and on the positive side the bus is comfortable and only partially full. I’m looking forward to five hours of window watching, which should make a good passive introduction to the next weeks of chaos. This must be what is considered a luxury bus in China, as it has both AC and well-spaced seating. Compared to last years Indian standards, this is heaven. I’m sure there are cheaper and more lively bus experiences to be had (probably not leaving Shenzhen) but for now I’m happy for the lack of grind. This combined with the coastal expressway should make for a smooth re-introduction to bus travel in China.

Already, Shenzhen itself looks more like real big city China compared to the clean efficiency of Hong Kong. It’s all half finished flyovers with rusted wire sticking out ready to be concreted and stairways that lead nowhere. Some of the finished overhead expressways already have vines growing on them, but it’s anyone’s guess whether this is intentional green-spacing or just nature fighting back. From the confines of the bus, the city appears huge and complex, the sort of place that would be a nightmare to attempt on foot. Thirty minutes after departure and there’s still no sign of the city limits. Suddenly, in amongst the unintelligible mass of Chinese characters, a Walmart sign appears. This is modern China.

Some less-futuristic scenes are mixed-in with the modernity, providing the intense contrast between old and new that China is well known for. An open-sided truck carrying pigs passing us on the other side of the road, the animals destined for the plates of Shenzhenites, maybe to the same restaurant I just ate at. Today was my first native Chinese food experience, just outside the bus station. Up until now I’ve been subsiding on my plane packed lunch (bagels filled with leftover takeaway from Manchester’s Red Chilli, ironically) and McDonalds for the past day (no concessions to the Chinese market, unlike such veg-friendly fare as a McTikka Aloo in India). I plumped for slivers with preserved vegetable for breakfast after perusing the full menu of intenstines and tobacco steeped meat. I also checked the menu for vegetarian options – there weren’t many and one was “russian soup”. The only Chinese veg offering appeared to be braised aubergine in fish sauce (I’m guessing fish-fragrant). But at least the main menu had English translations:

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Already I can see some familiar Chinese archetypes around me, the guy holding the toothpick from his mouth, like a replacement cigarette, and just across from him is a city hipster wearing “Fuck in the Box” t-shirt (a play on the American “Jack in the Box” fast food chain) but you have to wonder if he knows what it says? I didn’t take many photos today…I’ve put a self-imposed ban on taking pictures out of bus/train windows, as I know from experience that they always turn out crap. But here’s some from the morning…

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The City Sleeps (First on the Metro in Hong Kong at 6am)

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Dawn Lights – Underground Overground.

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Post-scam Relaxation.

Checking in at Mirador Mansions

Posted in Uncategorized at 11:40 pm by silkroutes

6:00pm June 14th 2009.

Mirador Mansions, Hong Kong, China.

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I have arrived at the infamous Mirador Mansions, in downtown Kowloon, which is a dilapidated tower-block of a crumbling rat-maze of a fire-hazard. It consists primarily of guesthouses, sweatshop-style immigrant businesses and Indian restaurants called “messes” (where I enjoyed my first proper curry in about 2 months last time I was here). The only real upside to the place is that its about as cheap as Hong Kong accommodation gets, but still not really cheap enough (about 10 pounds a night for a single “room”, 6 for a dorm).

I spent a night in the Mansions about three years ago sharing a dorm room in one of the guesthouses. Nothing has changed. The trip through Kowloon’s Nathan Road and the shop-lined ground floor entranceway is the same carnival. Arriving with a backpack on immediately makes you a target “Suit sir, watch sir”, the same scene as in Paharganj in Delhi or Bangkok’s Koh San Road or any other backpacker ghetto. A middle aged Chinese woman is already sat in the doorway, waiting for suckers like me, and gets in first with her offer “guesthouse, nice room”. I wearily accept to be shown the room, thinking that she’ll at least take me near to where the others places are (I remember they are congregated on the higher floors, but don’t remember which) and I can start looking further from there.

We ascend in the shady-looking lift, which is full of signs that should be reassuring, but aren’t… “In case of fire, do not use lift”, “Disinfected for swine flu every two hours.” We soon reach our 13th floor destination, and the guesthouse. I barter the woman down from her initial offer of 120RMB but I’m so tired I forget to try and get free internet as part of the deal (must be losing my militancy in my old age). My room is literally a broom cupboard, as you can see here.

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The bed has a TV has been suspended over it, and there is a small standing space at the foot of it, where you just about have room to turn one way and enter the attached bathroom, or the other way to leave the room. I didn’t mean to be here at all. The plan was to try to make it straight out of Hong Kong and through to Shenzhen on the mainland. From there it is possible to get straight out to Fujian province straight away, in order to be within striking distance of Yongding, the town where the Hakka roundhouse trail begins (more on these later). I’m still a bit under-prepared though and didn’t progress as quickly as I wanted to. Clearing customs was easy enough, but it took the best part of an hour to repack my bag from the flight, and draw out Hong Kong dollars so that I could buy a metro ticket to Hung Hom station (it’s not possible by credit card).

On reaching Hung Hom I had to admit defeat, when I saw that it was already 5pm. The chances of clearing Chinese customs at Shenzhen, then taking a six hour bus journey, then getting a room before midnight were nil (not to mention that arriving late at night tends to screw you in terms of being able to any kind of decent accommodation deal).

Staying in Shenzhen itself could have been an option, but as a business district hotels don’t come cheap. The only feasible option was the Happy Valley International Youth hostel, which I spend an hour fruitlessly trying to book wat using the station payphone (ah the joys of Chinese area dial codes – maybe buying a Chinese Sim Card would be a wise idea after all).

So Mirador Mansions it is…ah well, there’s worse places to be than Hong Kong…it’s clean, transport is hyper-efficient and the city is relatively hassle free. And I’ll be on my way again in the morning. Some pictures from my first day…

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The Airport Express Route (Taking the MTR Metro to Kowloon).

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View of Hong Kong from the Airport Express.

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A Hong Kong minibus…shot whilst riding the free shuttle bus from Kowloon to Hung Hom station.

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Streets of HK (looking a bit like NY).

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The first of many guesthouse cards…

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The entrance to Mirador Mansions itself (unusually quiet at 6am the next morning, it’s usually swarming).

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